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Grundlagen

Das Konzept der GFA entwickelte sich aus verschiedenen Maßnahmen öffentlicher Gesundheitswesen, die auf internationaler Ebene ergriffen wurden (Charta von Ottawa, Programm Gesunde Städte usw.) ...

Um die Ursprünge und die Reichweite des Werkzeug GFA zu erfassen, ist es wichtig, als erstes die Definition von Gesundheit zu präzisieren und zu erläutern, auf welcher theoretischen Basis dieses Werkzeug gründet...

Definition von Gesundheit

Gesundheit ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO « ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen ». [1]

Determinanten der Gesundheit

Determinanten der Gesundheit sind jene bestimmenden Faktoren, die unsere Gesundheit wesentlich beeinflussen. Zusammenfassend lassen sich diese Faktoren in drei große Bereiche einteilen : sozioökonomische Faktoren und Umwelteinflüsse, Lebensweise und Lebensstil, sowie individuelle Faktoren wie Alter, Geschlecht und erbliche Faktoren.

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Die Gesundheitsdeterminanten

Charta von Ottawa

Die erste Internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung hat am 21. November 1986 in Ottawa eine Charta verabschiedet. Diese ruft auf zu aktivem Handeln für das Ziel « Gesundheit für alle bis zum Jahr 2000 und darüber hinaus ».

Die Konferenz verstand sich in erster Linie als Antwort auf die wachsenden Erwartungen an eine neue öffentliche Gesundheitsbewegung. Die Diskussion befasste sich vorrangig mit Erfordernissen in Industrieländern, es wurden aber auch Probleme aller anderen Regionen erörtert. Ausgangspunkt waren die auf der Grundlage der Deklaration von Alma-Ata über gesundheitliche Grundbetreuung erzielten Fortschritte, das WHO-Dokument « Gesundheit für alle » sowie die während der letzten Weltgesundheitsversammlung geführte Diskussion zum intersektoriellen Zusammenwirken für die Gesundheit.

Gesundheitförderung beinhaltet gemäss der Definition der Charta von Ottawa folgende Punkte :

-  Die Entwicklung einer öffentlichen Politik zur Gesundheitsförderung
-  Die Schaffung von gesundheitsförderlichen Lebenswelten
-  Die Unterstützung und Vernetzung für gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen
-  Die Entwicklung von personellen Kompetenzen
-  Die Neuausrichtung der Gesundheitsdienste

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„Gesunde Städte- Netzwerk“ der WHO

Das « Gesunde-Städte-Netzwerk » der WHO ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Städten in ganz Europa. Ausgangspunkt dafür war die « Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 ». Das Netzwerk dient vor allem als Aktions- und Lerninstrument, mit dem die Arbeit vor Ort im Sinne der « Gesunde Städte - Konzeption » unterstützt werden soll. Das « Gesunde Städte-Netzwerk » spricht in fachlicher und fachpolitischer Hinsicht MitarbeiterInnen des Gesundheits-, Sozial-, Wohnungs-, und des Umweltwesens sowie der Stadtentwicklung an.

Das Konzept der « gesunden Städte » wird durch jedes Land und jede Stadt der eigenen Kultur, den Bedürfnissen und Mitteln entsprechend gestaltet. Die Schwerpunkte Partizipation und Kooperation zwischen lokalen Partnern können somit unterschiedlich stark gewichtet werden.

Das Programm der « gesunden Städte » befindet sich momentan in seiner vierten Phase (2003 - 2008). Zentrales Thema dieser Phase ist die Gesundheitsfolgenabschätzung. Die Schweiz ist bisher einzig mit der Stadt Genf vertreten.

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Nachhaltige Entwicklung

Die Nachhaltige Entwicklung bezeichnet « eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen » [2].

Auf der Rio- Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 ist deutlich geworden, dass eine Nachhaltige Entwicklung nur durch ein weltweites Aktionsprogramm erreicht werden kann. Mit der in Rio verabschiedeten « Agenda 21 » wurden detaillierte Handlungsaufträge gegeben, um einer weiteren Verschlechterung der Situation des Menschen und der Umwelt entgegenzuwirken und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen. So hat sich auch die Schweiz verpflichtet, Strategien für eine Nachhaltige Entwicklung zu entwickeln und ihre Kommunalbehörden zu ermutigen, « lokale Agenden 21 » zu schaffen.

Die « Strategie 2002 für eine Nachhaltige Entwicklung » des Bundes umfasst einen Aktionsplan mit 22 Maßnahmen. Die letzte Maßnahme « Aktion 22 » legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Instrumenten und Werkzeugen zur Steuerung und Bewertung der Nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz.

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[1] WHO, 1946

[2] Commission Mondiale sur l’Environnement et le Développement, 1987

 

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